Meilen kaufen 2026: Miles&More 50% Bonus vs. Revolut 32% Rabatt — wann lohnt sich der Kauf wirklich? 💸

💳 Meilen-Strategie | 24. August 2026 | Lesezeit: 7 Min.

Zwei Deals laufen gerade parallel, und beide versprechen dir "günstige Meilen": Miles&More verkauft Meilen mit 50% Bonus (ab 1,17 Cent pro Meile), Revolut haut 32% Rabatt auf RevPoints raus (ab 1,36 Cent). Auf den ersten Blick klingt Miles&More besser — billiger ist billiger, oder? Falsch. Der billigste Preis pro Meile ist nicht automatisch der beste Deal. Ich zeig dir jetzt, wann welcher Kauf sich wirklich lohnt, wo die versteckten Fallen liegen und wann du besser gar nichts kaufst.

Meilen kaufen ist diese Woche das dominante Thema in der DACH-Szene. Und das aus gutem Grund: Es ist einer der wenigen Wege, schnell an eine große Meilenzahl zu kommen, ohne zu fliegen oder eine Kreditkarte zu beantragen. Aber genau hier scheitern die meisten — sie kaufen Meilen "weil sie gerade günstig sind", ohne zu wissen, wofür sie sie überhaupt brauchen. Das ist der teuerste Fehler, den du machen kannst. Lass uns das sauber aufdröseln.

🎯 Die zwei Deals im Überblick

Bevor wir rechnen, erstmal die Fakten auf den Tisch. Beide Aktionen laufen aktuell (Stand: 24. August 2026), aber sie funktionieren komplett unterschiedlich.

📋 Deal 1: Miles&More "Bundle & Go" — 50% Bonus

FaktDetail
Angebot50% Bonus-Meilen beim Meilenkauf
Preisab 1,17 Cent/Meile
ZielgruppeNur Neukunden (Bundle & Go)
Läuft bis31. August 2026
WährungMiles&More Meilen (Lufthansa Group)
UmwegKauf läuft über "Bundle & Go"-Angebot, nicht direkt

* Stand: 24. August 2026. Konditionen können sich ändern.

📋 Deal 2: Revolut RevPoints — bis 32% Rabatt

FaktDetail
AngebotBis zu 32% Rabatt auf RevPoints-Kauf
Preisab 1,36 Cent/Meile
ZielgruppeRevolut-Nutzer (laufend, kein Neukunden-Lock)
Läuft bisDauerhaft / wiederkehrend
WährungRevPoints → transferierbar 1:1 in Flugmeilen
FlexibilitätTransfer in mehrere Airline-Programme

* Stand: 24. August 2026. Rabattstaffel abhängig vom Revolut-Plan.

Der entscheidende Unterschied, den fast alle Blogs unterschlagen: Miles&More-Meilen sind an ein einziges Programm gebunden. RevPoints sind flexibel. Das ist der Punkt, der den Preisvergleich komplett auf den Kopf stellt.

🧮 Der Preisvergleich: 1,17 vs. 1,36 Cent

Rein rechnerisch ist Miles&More mit 1,17 Cent pro Meile günstiger als Revolut mit 1,36 Cent. Das sind 0,19 Cent Unterschied pro Meile. Bei 100.000 Meilen macht das 190€. Klingt nach einem klaren Sieg für Miles&More. Aber der Preis pro Meile ist nur die halbe Wahrheit.

Die Frage, die du dir stellen musst, ist nicht "Was kostet die Meile?", sondern: "Was bekomme ich für diese Meile — und kann ich sie überhaupt sinnvoll einlösen?"

📊 Der wahre Vergleich: Preis vs. Einlösewert

KriteriumMiles&More (1,17 Cent)Revolut (1,36 Cent)
Kaufpreis/Meile1,17 Cent1,36 Cent
Einlöse-FlexibilitätNur Miles&MoreMehrere Airline-Programme
Sweet-Spot-PotenzialHoch (Business/First-Awards)Mittel (je nach Transferpartner)
VerfallMeilen verfallen nach 36 MonatenPunkte verfallen nicht (bei Aktivität)
Neukunden-LockJa (nur Bundle & Go)Nein

Hier wird's spannend. Miles&More ist zwar billiger pro Meile, aber du bist komplett an das Miles&More-Programm gefesselt. Und Miles&More hat in den letzten 14 Monaten eine massive Dynamisierung durchgemacht — die Award-Preise schwanken, Sweet-Spots verschieben sich, und wer nicht flexibel ist, zahlt am Ende drauf.

Revolut ist teurer pro Punkt, aber du kannst die RevPoints 1:1 in mehrere Airline-Programme transferieren. Das heißt: Du wartest auf den besten Transfer-Deal oder den besten Award, statt an ein Programm gebunden zu sein.

⚠️ Die 3 Fallen beim Meilenkauf

Bevor du irgendwas kaufst, hier die drei Dinge, die dir kein Deal-Blog sagt:

  1. 1. Meilen kaufen ohne Einlöseplan ist Geldverbrennung. Meilen sind keine Währung, die an Wert gewinnt. Sie sind ein Gutschein, der verfallen kann und dessen Wert von der Airline jederzeit geändert wird. Kaufst du 100.000 Meilen "weil sie günstig sind", ohne zu wissen, welchen Flug du damit buchst, hast du im schlimmsten Fall 1.170€ in ein Programm gesteckt, das dir nichts bringt.
  2. 2. Der Neukunden-Lock bei Miles&More. Der 50%-Bonus gilt nur für Neukunden von "Bundle & Go". Bist du schon Bestandskunde, bekommst du den Bonus nicht — und der "günstige" Preis von 1,17 Cent existiert für dich gar nicht. Prüfe das, bevor du dich auf die Zahl verlässt.
  3. 3. Verfall und Dynamisierung. Miles&More-Meilen verfallen nach 36 Monaten ohne Aktivität. Und die Dynamisierung bedeutet: Der Award, den du heute für 70.000 Meilen siehst, kann morgen 90.000 kosten. Wer Meilen kauft und lange hält, spekuliert gegen die Airline — und die Airline gewinnt fast immer.
⚠️ Ehrliche Einordnung: Meilen kaufen lohnt sich nur, wenn du einen konkreten Einlöseplan hast — einen bestimmten Flug, eine bestimmte Strecke, einen Sweet-Spot, den du jetzt buchen willst. "Günstige Meilen" ohne Plan sind kein Schnäppchen, sondern ein teurer Impulskauf.

🎯 Wann lohnt sich welcher Deal?

Hier ist meine klare Empfehlung, aufgeschlüsselt nach Szenario:

✅ Kaufe Miles&More (1,17 Cent), wenn…

✅ Kaufe Revolut RevPoints (1,36 Cent), wenn…

❌ Kaufe GAR NICHTS, wenn…

🧭 Der Gameplan: So kaufst du richtig

Wenn du dich entschieden hast, dass ein Kauf für dich Sinn ergibt, hier die Reihenfolge, die ich dir empfehle:

  1. Definiere zuerst den Flug. Welche Strecke, welche Klasse, welches Programm? Ohne diese Antwort kaufst du blind.
  2. Rechne den Award-Preis. Wie viele Meilen kostet der Flug aktuell? Ist er überhaupt als Award verfügbar?
  3. Vergleiche mit dem Barpreis. Was kostet der Flug in Euro? Nur wenn der Meilenwert über dem Kaufpreis liegt, lohnt sich der Kauf.
  4. Prüfe deinen Status. Bist du Miles&More-Neukunde? Wenn nein, fällt der 50%-Bonus weg — dann ist Revolut oft die bessere Wahl.
  5. Kaufe nur so viel, wie du brauchst. Nicht mehr. Meilen auf Vorrat sind ein Risiko, kein Vermögen.

📊 Faustregel: Wann ist der Kauf ein Gewinn?

Ein Meilenkauf lohnt sich, wenn der Einlösewert pro Meile deutlich über dem Kaufpreis pro Meile liegt. Beispiel: Du kaufst Miles&More-Meilen für 1,17 Cent und löst sie für einen Business-Class-Award ein, der dir effektiv 3–4 Cent pro Meile bringt. Dann ist der Kauf ein klarer Gewinn. Liegt dein Einlösewert nur bei 1,5 Cent, ist der "Schnäppchen"-Kauf kaum besser als Barzahlung.

💡 Mein ehrliches Fazit

Beide Deals sind objektiv gut — für die richtige Person mit dem richtigen Plan. Der Miles&More-50%-Bonus ist der günstigste Meilenpreis, den wir seit langem gesehen haben, aber er ist an ein dynamisiertes Programm gebunden und nur für Neukunden. Revolut ist teurer, aber flexibler und ohne Neukunden-Lock.

Die Wahrheit, die dir die Deal-Blogs nicht sagen: Der Preis pro Meile ist die unwichtigste Zahl. Entscheidend ist, ob du die Meilen in einen Award umwandelst, der dir mehr Wert bringt, als du bezahlt hast. Wer das versteht, kauft gezielt und gewinnt. Wer nur auf den Cent-Preis schaut, kauft Impulsiv und verliert.

Mein Rat: Kaufe nur mit konkretem Einlöseplan. Und wenn du keinen hast, sammle lieber weiter über Kreditkarten-Boni und Payback — das ist langfristig der bessere Weg, ohne Risiko.

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Disclaimer: Die Angaben zu Bonus, Rabatt, Preisen und Laufzeiten basieren auf meiner Recherche vom 24. August 2026 und können sich jederzeit ändern. Der Miles&More-50%-Bonus gilt nur für Neukunden von "Bundle & Go" und läuft voraussichtlich bis 31. August 2026. Der Revolut-Rabatt ist abhängig vom Revolut-Plan. Die genauen Teilnahmebedingungen hängen von deinem Einzelfall ab — prüfe sie vor dem Kauf. Dieser Artikel enthält meine persönliche Einschätzung und Recherche, keine Finanzberatung. Einige Links können Affiliate-Links sein — du zahlst dadurch keinen Cent mehr.

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